2000 |
Die Dichterin Margret Hölle begegnet dem Bildhauer Lothar Fischer, der seine Kindheit wie sie in Neumarkt verbracht hat. Er erzählt ihr von seiner Stiftungsidee. Oberbürgermeister Alois Karl, heute Mitglied des Bundestages, und der damalige Bürgermeister Arnold Graf nehmen sich dieser Idee an und denken über Möglichkeiten der Präsentation von Fischers Werk nach. Im Dezember erhält Lothar Fischer den Kulturpreis der Stadt Neumarkt. |
2001 |
Im Mai wird der Künstler mit der Gestaltung eines Brunnens auf dem Residenzplatz gegenüber dem Reitstadel beauftragt. |
2002 |
Begleitet von kontroversen Diskussionen der Bürgerschaft wird der Brunnen Drei Reiter aufgestellt. Am 25. Juni befürwortet der Stadtrat den Bau des Museums Lothar Fischer sowie die Anlage eines Skulpturenpfades. Gemeinsam mit seiner Frau Christel errichtet der Künstler am 7. August die Lothar & Christel Fischer Stiftung in Baierbrunn bei München, wo das Ehepaar seit 1979 lebt. Am 26. September erfolgt die Anerkennung der Stiftung durch die Regierung der Oberpfalz. Am 7. Oktober findet die erste Sitzung des vom Künstler persönlich benannten Vorstands und des Kuratoriums der Stiftung im Rathaus statt. Am 20. Dezember wird der Kooperationsvertrag mit der Stadt durch das Ehepaar Fischer unterzeichnet. |
2003 |
Es folgt die Grundsteinlegung des Museums in Anwesenheit des Ehepaars Fischer, obgleich die Bürgerinitiative Pro Stadtpark heftige Kritik am Vorgehen der Stadt übt. Zum 70. Geburtstag Fischers am 8. November findet das Richtfest statt und Kunstinteressierte diskutieren über die Gründung eines Vereins der Freunde des Museums. |
2004 |
Am 15. Juni stirbt Fischer nach schwerer Krankheit in Baierbrunn bei München. Dennoch wird wie geplant vier Tage später das Museum eröffnet. Im November folgt die erste Wechselausstellung Lothar Fischer und Weggefährten, eine Ausstellung mit zahlreichen Werken aus der Sammlung Lothar und Christel Fischer. Es folgen jährlich drei Sonderausstellungen. |