jjsad df
Max Beckmann<br />
Das Wohnzimmer des Künstlers in Frankfurt, um 1931<br />
Privatbesitz<br />
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Max Beckmann

auf der SPUR

22. Oktober – 14. Januar 2018

Einführung: Dr. Jeannette Stoschek
Leiterin Graphische Sammlung
Museum der bildenden Künste Leipzig

Der 1884 in Leipzig geborene Maler, Grafiker, Bildhauer und Hochschullehrer Max Beckmann galt zeitlebens nicht nur als einer der wichtigsten Vertreter der Moderne, sondern auch als künstlerischer Einzelgänger. Auch für die Münchner Gruppe SPUR war Beckmann ein besonders einflussreicher Anreger, dessen großformatiges Mappenwerk "Die Hölle" von 1919 sie inspiriert hatte.Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Werke sowohl die Beckmann-Rezeption der Künstlergemeinschaft SPUR (1957-1965), als auch vor allem herausragende Leihgaben, die beispielhaft das vielfältige zeichnerische Werk des Künstlers belegen.
Das Spektrum der Papierarbeiten reicht dabei von 1914 bis zu Beckmanns Tod1950 in New York.

David Nash<br />
Weathered Cork Dome, 2015<br />
courtesy Galerie Scheffel, Bad Homburg & Künstler

David Nash

"Erst der Baum, dann die Form"

4. Februar – 3. Juni 2018

Mit dem englischen Bildhauer David Nash (*1945), der heute zurückgezogen in Wales lebt und arbeitet, zeigt das Museum einen der wichtigsten Bildhauer Europas. Nash erforscht bis heute die Natur und den Werkstoff Holz und gibt ihm eine künstlerische Form. Ins Zentrum seines Schaffens stellt er die Idee des lebenden Baumes und verwandelt die Sinnlichkeit der Natur in Skulptur. Für seine Werke verwendet er Altholz, abgelagerte Holzbretter, frisch abgeschlagenes sowie noch im Wachsen begriffenes Holz. Anhand von circa 35 plastischen Arbeiten und Zeichnungen zeigt die Ausstellung im Museum, das immer wieder Ausblicke in den nahe gelegen Stadtpark freigibt, wie stark das bildnerisches Denken des international agierenden Künstler von der Natur geprägt ist.

Leunora Salihu<br />
Installationsansicht mit Urknall und Chip, 2017<br />
© bei der Künstlerin. Foto Dejan Saric

Leunora Salihu

Lothar-Fischer-Preis 2017

17. Juni – 7. Oktober 2018

2017 erhielt die 1977 im Kosovo geborene Leunora Salihu den dotierten Lothar-Fischer-Preis, der im Folgejahr mit einer Ausstellung im Museum verknüpft ist. Die heute in Düsseldorf lebende Bildhauerin und ehemalige Meisterschülerin von Tony Cragg beeindruckte mit ihren abstrakten Plastiken die Fachjury. Diese zeugen von einer faszinierenden Formfindung und einem klugen Umgang mit unterschiedlichen Materialien wie Holz, Multiplexplatten oder Keramik. Nach Einzelausstellungen im K 21 in Düsseldorf und im Lehmbruck Museum in Duisburg präsentiert Leunora Salihu in Neumarkt zahlreiche Arbeiten, die ihre eigenständige künstlerische Sprache ebenso bezeugen wie ihre enorme Materialkenntnis.