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Chronologie der Ereignisse 2000-2016
Von der Stiftungsidee zum Museum Lothar Fischer

2000 Die Dichterin Margret Hölle begegnet dem Bildhauer Lothar Fischer, der seine Kindheit wie sie in Neumarkt verbracht hat. Er erzählt ihr von seiner Stiftungsidee. Oberbürgermeister Alois Karl, heute Mitglied des Bundestages, und der damalige Bürgermeister Arnold Graf nehmen sich dieser Idee an und denken über Möglichkeiten der Präsentation von Fischers Werk nach. Im Dezember erhält Lothar Fischer den Kulturpreis der Stadt Neumarkt.
2001 Im Mai wird der Künstler mit der Gestaltung eines Brunnens auf dem Residenzplatz gegenüber dem Reitstadel beauftragt.
2002 Begleitet von kontroversen Diskussionen der Bürgerschaft wird der Brunnen Drei Reiter aufgestellt. Am 25. Juni befürwortet der Stadtrat den Bau des Museums Lothar Fischer sowie die Anlage eines Skulpturenpfades. Gemeinsam mit seiner Frau Christel errichtet der Künstler am 7. August die Lothar & Christel Fischer Stiftung in Baierbrunn bei München, wo das Ehepaar seit 1979 lebt. Am 26. September erfolgt die Anerkennung der Stiftung durch die Regierung der Oberpfalz. Am 7. Oktober findet die erste Sitzung des vom Künstler persönlich benannten Vorstands und des Kuratoriums der Stiftung im Rathaus statt. Am 20. Dezember wird der Kooperationsvertrag mit der Stadt durch das Ehepaar Fischer unterzeichnet.
2003 Es folgt die Grundsteinlegung des Museums in Anwesenheit des Ehepaars Fischer, obgleich die Bürgerinitiative Pro Stadtpark heftige Kritik am Vorgehen der Stadt übt. Zum 70. Geburtstag Fischers am 8. November findet das Richtfest statt und Kunstinteressierte diskutieren über die Gründung eines Vereins der Freunde des Museums.
2004 Am 15. Juni stirbt Fischer nach schwerer Krankheit in Baierbrunn bei München. Dennoch wird wie geplant vier Tage später das Museum eröffnet. Im November folgt die erste Wechselausstellung Lothar Fischer und Weggefährten, eine Ausstellung mit zahlreichen Werken aus der Sammlung Lothar und Christel Fischer.
2005 Im März wird bereits der 10.000ste Besucher begrüßt.        Sati Zech. Rote und schwarze Arbeiten lautet der Titel der zweiten Sonderausstellung ab April dieses Jahres. Parallel dazu sind im Obergeschoss Arbeiten aus dem Museums- bestand von Fischers Meisterschülern während seiner Tätigkeit als Professor an der Hochschule der Künste in Berlin zu sehen. Im Juni wird das erste Museumsfest gefeiert. Im Juli wird die Ausstellung Michael Croissant. Köpfe 1950-2002 eröffnet. Im Obergeschoss werden zeitgleich Werke von Croissants Lehrer Toni Stadler präsentiert. Anlässlich der Vernissage wird erstmals auch der Lothar-Fischer-Preis 2005 an Klaus Hack verliehen. Im August folgt ein Ferien-Workshop im Museum. Im November wird zur Eröffnung der Ausstellung Hans Purrmann - Aquarelle und ausgewählte Leinwände geladen. Gleichzeitig werden sechs posthum gegossene Plastiken Fischers vorgestellt. Am Tag der Purrmann-Vernissage nehmen Christel Fischer und Alois Karl in Bamberg den Friedrich-Baur-Preis für hervorragende Künstler und künstlerische Institutionen im nordbayerischen Raum entgegen.
2006 Die fünfte Sonderausstellung Inge Gutbrod muSEEum - Neue Arbeiten öffnet im Mai, bevor im Juni das zweite Museumsfest organisiert wird. Bereits im Juli ist die sechste Wechselausstellung Klaus Hack - Lothar-Fischer-Preis 2005 im Stiftermuseum aufgebaut. Im Obergeschoss werden ausgewählte Arbeiten von den ebenfalls für den Preis nominierten Künstlern gezeigt. Die Präsentation Gruppe SPUR, die vorab im Museum Villa Stuck in München zu sehen war, wird im November in Neumarkt eröffnet.
2007 Mit 600 Besuchern an einem Wochenende verzeichnet das Museum am Ende der SPUR-Retrospektive einen Besucherrekord. Franz Bernhard - Arbeiten von 1968 bis heute lautet die Ausstellung ab März, erweitert mit Bildhauerzeichnungen aus dem Museumsbestand im Sammlungsraum. Im Juni findet das dritte Museumsfest statt. Die neunte Wechselausstellung Henning Kürschner, Malerei - Pomona Zipser, Bildhauerei wird im Juli eröffnet. Anlässlich der Vernissage wird der Lothar-Fischer-Preis 2007 an Rolf Wicker verliehen. Bereits im September wird die Ausstellung Gruppe GEFLECHT - Arbeiten von 1965-1968 in Neumarkt präsentiert, nachdem sie im Sommer in der Rathausgalerie München gezeigt worden war. Im November trifft sich die AG Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen e.V. im Stiftermuseum, bevor im Dezember die Wechselausstellung Alberto Giacometti 1901-1966, Sammlung Klewan beginnt.
2008 Im Januar wird beschlossen, den archivarischen Nachlass Fischers nach Nürnberg in das Deutsche Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg zu transferieren. Im April wird die Ausstellung Das eigene Ich – Maria Lassnig und ihre Schülerinnen Johanna Freise und Regina Götz eröffnet. Anlässlich der Vernissage wird ein eigener Raum mit Pop-Plastiken Fischers gestaltet, die vorab auf Veranlassung des Fördervereins restauriert worden sind. Im Juni findet das vierte Museumsfest statt. Im Juli wird die Schau Rolf Wicker - Lothar-Fischer-Preis 2007 eröffnet. Im Obergeschoss werden zeitgleich ausgewählte Arbeiten von den ebenfalls für den Preis nominierten Künstlern präsentiert. Ab Oktober ist die Ausstellung Die sichtbare Stille. Giorgio Morandi im Dialog mit Plastiken von Christina von Bitter im Museum zu sehen. Dem Freundeskreis gelingt in diesem Jahr von privat der Ankauf Gesockelte Sphinx in Bronze und Großer weiblicher Torso in Ton und er übereignet beide Skulpturen dem Museum.
2009 Ab März wird die Ausstellung Herbert Peters (1925-2006) – Stein, Eisen, Bronze, Gips gezeigt. Bereits im Mai erwirbt der Förderverein des Museums Lothar Fischer eine weitere Arbeit für das Museum: das Bronzeunikat Gekreuzigter von 1961. Am 5. Juli wird die Ausstellung Anziehung & Ausstrahlung, 5 Jahre Museum Lothar Fischer mit einem Begleitkatalog und dem Dokumentationsraum Der dritte Raum mit einer Installation aus Kabelbindern eröffnet. Der Lothar-Fischer-Preis 2009 geht an Brigitte Schwacke. Am Nachmittag findet das fünfte Museumsfest statt. Zum fünfjährigen Geburtstag des Museums schenkt die Galeristen-Familie van de Loo der Stiftung die Fischer-Steinskulptur Humpty-Dumpty sits on a horse, 1964/65, die in unmittelbarer Nähe des Museums fortan dauerhaft zu sehen sein wird. Ab 27. September wird die in der Langen Foundation, Neuss und der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München präsentierte Ausstellung Jean Dubuffet. Ein Leben im Laufschritt in modifizierter Form im Dialog mit Arbeiten der Münchner Künstlergruppe SPUR präsentiert. Ende des Jahres liegt die Publikation Posthume Güsse, Bilanz und Perspektiven vor, die auch den Aufsatz Eine Entscheidung unter Auflagen, Posthume Güsse bei Lothar Fischer ab 2005 enthält.
2010 Im Januar wird in Anwesenheit des Bildhauers die Ausstellung Rolf Szymanski. Die Flucht aus der Zeit eröffnet und im Außenbereich des Museums ist die sechs Meter hohe kapitale Arbeit Große Synagoge bis zum 6. Juni zu sehen. Für Brigitte Schwacke - Lothar-Fischer-Preis 2009 realisiert die Künstlerin für den Wechselausstellungsraum ab Juni ihre filigrane raumbezogene Arbeit Horizont aus legiertem Draht. Zur Ausstellung erscheinen ein Auflagenobjekt und ein umfangreicher Katalog, der das Schaffen der Bildhauerin dokumentiert. Im Obergeschoss des Museums werden ausgewählte Arbeiten von allen für den Preis nominierten Künstlern präsentiert. Am 26./27. Juni findet das sechste Museumfest statt. Als Höhepunkt des Ausstellungsjahres wird am 17. Oktober die Schau Henry Moore - Natur und Figur, Druckgrafik und ausgewählte Plastiken in Anwesenheit des Bayerischen Kulturstaatsministers Dr. Wolfgang Heubisch eröffnet. Nach der erfolgreichen ersten Neumarkter Kulturnacht am 23. Oktober übergibt die STAEDTLER-Stiftung Ende des Monats dem Museum ihre großzügige Schenkung, die Fischer-Plastik Kartenspieler aus dem Jahr 1966. Wenige Wochen später erwirbt der Verein der Freunde des Museums Lothar Fischer e.V. die fünfteilige Tonarbeit Variationen über »Der Familientag« von 1965. Beide Werke aus Privatbesitz zählen zu den Hauptwerken des Museumstifters.
2011 Nach dem Besucherrekord der Moore-Präsentation, die am
9. Januar endet, wird Ende des Monats die Ausstellung Toni Stadler und Priska von Martin, Plastiken und Zeichnungen eines Künstlerpaars eröffnet. Ende Mai folgt die Ausstellung Menno Fahl und Friedemann Grieshaber- Form, Figur, Auflösung. Die Großereignisse im Herbst sind schließlich die Vernissage der Ausstellung Carl Schuch 1946-1903, Die Sammlung des Morat-Instituts am 9. Oktober sowie die zweite Neumarkter Kulturnacht am darauffolgenden Samstag.
2012 Am 5. Februar wird die Ausstellung Emil Cimiotti zum 85. Geburtstag - Den Raum ganz anders besetzen eröffnet und am 20. Mai folgt die Präsentation Martin Wöhrl, Modern Art - Lothar-Fischer-Preis 2011. In unmittelbarer Nähe des Museums werden die Fischer-Plastik Großer sitzender weiblicher Torso, 1986 und das Bronzeunikat Guter Hirte, 1953/54 von Heinrich Kirchner aufgestellt. Ab 23. September wird die Ausstellung Helmut Rieger - Afrika in mir. Ein Dialog mit außereuropäischer Skulptur präsentiert, die im Anschluss in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck gezeigt wird.
2013 Am 20. Januar wird die Ausstellung Fritz Wotruba - Stehen, Sitzen, Liegen eröffnet, der am 12. Mai Kristina Redeker-Warter - Innen & Außen folgt.  Die Ausstellung endet mit der dritten Neumarkter Kulturnacht am 29. September. Am 31. Juli wird Lothar Fischers Eisenplastik Große transparente Dreikantfigur, 1991 im Außenbereich des Museums aufgestellt. Am 13. Oktober eröffnet Luis Chillida im Museum die Ausstellung seines Vaters Eduardo Chillida (1924-2002), "Ich stelle nichts dar, ich frage".
2014 Zum 10-jährigen Museumsjubiläum wird am 26. Januar die Ausstellung Heimrad Prem und Lothar Fischer, eine Künstlerfreundschaft - 10 Jahre Museum Lothar Fischer eröffnet. Ab 25. Mai wird Felix Schramm - Lothar-Fischer-Preis 2013 gezeigt und am 29. Juni wird das Jubiläum mit einem Fest für die ganze Familie mit Workshops und Dr. Döblingers geschmackvollem Kasperltheater gefeiert. Ab 12. Oktober wird die Ausstellung Asger Jorn zum 100. Geburtstag - Der Künstler und sein Galerist Otto van de Loo präsentiert.
2015 Am 25. Januar wird die Ausstellung Gruppe WIR 1959-1965 eröffnet, gefolgt von Robert Schad - Durch den Körper, durch den Raum, die mit der 4. Neumarkter Kulturnacht am 11. Oktober endet. Im Anschluss folgt ab 25. Oktober die Schau Werke des Deutschen Expressionismus - Sammlung Peter und Gudrun Selinka, die zum Publikumsmagneten wird und zahlreiche Besucher in die Pfalzgrafenstadt lockt.
2016
Am 7. Februar startet das neue Ausstellungsjahr mit der Präsentation Wilhelm Lehmbruck 1881-1919 - Porträts und anderes...